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Grandhotel Toblach

Geschichte

Der Baubeginn des sogenannten „Südbahnhotels“, später Grand Hotel, war der 25. August 1877. Die Projektvorlage stammte von Wilhelm Ritter Flattich, Leiter der bahneigenen Hochbau Abteilung.

Mit Sommerbeginn 1878 wurde das Hotel in Betrieb genommen. Die neuen Pächter und späteren Inhaber, Elise und Ignaz Überbacher, waren ein Glücksgriff. Besonders Elise verstand mit Gästen und Dienstboten bestens umzugehen.

Auch die Prominenz besuchte Toblach in jenen Jahren und dies war natürlich von großer Wichtigkeit, da es dem Hause diese besondere Aura von Adel verlieh: im Herbst 1887 kam der deutsche Thronfolger Friedrich nach Toblach. Später folgten noch weitere Adelige, wie König Albert von Sachsen, die österreichische Kronprinzessin Erzherzogin Stephanie, König Milan von Serbien, somit war bald klar, dass sich das Hotel Toblach, wie es genannt wurde zum Grand Hotel gewandelt hatte.

Elise war seit Sommer 1888 alleinverantwortliche Geschäftsführerin. Das Grand Hotel war Ausgangspunkt des touristischen Höhenflugs von Toblach. Elise sorgte durch großzügige Investitionen für die ständige Erweiterung des Hauses, sodass schließlich eine Bettenanzahl von 350 Personen erreicht wurde. Im ersten Weltkrieg wurde das Hotel wenig beschädigt und zum Lazarett umfunktioniert. Nach Kriegsende, im November 1918, war das Grand Hotel aber im bedenklichen Zustand. Es fehlten auch die Gäste, die erst langsam ab 1924 wiederkamen.

1926 starb Elise mit 68 Jahren, an Ihrer Stelle trat Sohn Max, welcher 1932 Konkurs anmeldete. Die Bodenkreditanstalt der Venezia Tridentina übernahm vorerst das Hotel und es wurde unter der Leitung der Tochter Elises und ihres Mannes weitergeführt. In den folgenden Jahren wechselten häufig die Besitzer. Später ging das Haus in Staatsbesitz über, welche die Nutzung an das Päpstliche Hilfswerk abtrat. Diese nutzten das Haus als Sommersitz bedürftiger Kinder.

1991 wurde schließlich nach zahlreichen Vorschlägen ein Raumprogramm von der Südtiroler Landesregierung angenommen, welche das heutige Angebot enthält.


akt. 13.10.2005  
 
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